Regina Gregory und Yvonne Hacker

13.10.2015 von Regina Gregory & Yvonne Hacker (Kommentare: 1)

Frustrierte Mitarbeiter trotz perfekten Chefs? Wo liegt hier der Hund begraben?

credit fotolia via kleiner Fisch

Bei unseren Gesprächen und Rückmeldungen die wir erhalten, hören wir einerseits von den „perfekten“ Chefs und andererseits von frustrierten Mitarbeitern. Da stellt sich die Frage – wie passt das zusammen?

 

Hier mal ein paar grundsätzliche Infos für die Chefs da draußen, die gerne hätten, dass ihre Mitarbeiter glücklicher und somit produktiver wären.

 

Mit Mitarbeitern zu reden ist das A und O – Schon beim ersten Gespräch!

Bekanntlich fängt alles beim Vorstellungsgespräch an. Wie kann es sein, dass wir von Fällen hören, wo ein Vorstellungsgespräch im Verkaufsraum vor anderen Mitarbeitern und Kunden, noch dazu während dem Geschäftsbetrieb stattfindet? So ein Fall zeugt nicht von Wertschätzung und ist eine Unart.

Schließlich geht es um vertrauliche Themen in einem Vorstellungsgespräch, die vielleicht nicht für alle Ohren bestimmt sind.

 

Auch von Fällen wurde uns berichtet, in denen das Thema Gehalt bzw. allgemeine Arbeitsbedingungen vom Vorgesetzen überhaupt nicht zur Diskussion gebracht wurde, sondern einfach davon ausgegangen wurde, dass der Mitarbeiter schon das Gehalt (wie hoch bzw. eher niedrig auch immer es dann ist) akzeptieren wird, in diesem Fall erfuhr der Mitarbeiter sein Gehalt erst nach einem Monat auf dem Kontoauszug!

 

Natürlich ist es auch am Mitarbeiter, diese Information einzufordern, aber leider gibt es hier immer noch viele Hemmungen und Ängste seitens der Mitarbeiter.

 

Gespräch nach dem Probemonat – wo gibt’s das noch?

Kaum jemandem mit dem wir gesprochen haben, wurde ein Gespräch nach dem Probemonat angeboten. Dabei wäre es unserer Meinung nach durchaus angebracht nach dem Probemonat mit dem Mitarbeiter ein Gespräch zu führen. In aller Ruhe nachfragen, wie ist es dem Mitarbeiter ergangen? Was denkt der Chef über die Arbeit des Mitarbeiters? Wie fühlt sich der Mitarbeiter, was stört ihn vielleicht? Gibt es vielleicht fehlende Unterlagen. Offenbar ist es nicht mehr Standard einen Dienstzettel zu bekommen. Am Ende des Gesprächs trifft man eine gemeinsame Entscheidung, ob und wie es zukünftige eine Zusammenarbeit geben wird.

 

Regelmäßige Zwischendurch-Gespräche – auch ohne aktuellen Anlass

Generell sollte mit den Mitarbeitern mehr gesprochen und reflektiert werden, was ist angefallen, was hat gut geklappt, was ist eher schlecht gelaufen und wie kann es besser gemacht werden, was steht in nächster Zeit an. So fühlt sich der Mitarbeiter involviert, unterstützt, wertgeschätzt dadurch auch motiviert.

 

Und im Grunde genommen sollte es einen Chef auch interessieren, wie es dem Mitarbeiter in der Firma geht. Ist er womöglich unterfordert? Oder überfordert? Nur wenn ein Mitarbeiter glücklich ist, kann er volle Leistung bringen.

 

Darum bringt es nichts, den Mitarbeiter von oben herab zu behandeln, vielleicht gar anzuschreien (womöglich auch noch neben dem Kunden oder anderen Mitarbeitern). Irgendwann resignieren Mitarbeiter, die so behandelt werden. Sie arbeiten nicht mehr gerne in so einem Unternehmen, dadurch auch nicht effizient und das fällt letztendlich dem Unternehmen zur Last.

 

Die einfachsten Pflichten einhalten

Häufig haben wir Rückmeldungen, in denen das Gehalt nicht rechtzeitig überwiesen wird. Was auch immer der Grund für eine verspätete Überweisung, der Mitarbeiter erbringt schließlich das ganze Monat lang seien Leistung und es steht ihm daher zu, sein Gehalt pünktlich zu bekommen. Auch er hat fixe Ausgaben, wie Miete und sonstige Zahlungen, die meist am 1. des Monats abgebucht werden. Verspätet sich das Gehalt, beeinträchtigt, das den Mitarbeiter enorm, da er eventuell sein Konto einige Tage überziehen muss. Das kann ärgerliche Probleme verursachen, der Bankomat spuckt kein Geld aus, beim Supermarkt steht man da, weil man mit der Karte nicht bezahlen kann. Solche Peinlichkeiten verursachen unnötigen Ärger, der sich gegen das Unternehmen richtet, dass Schuld an seiner Misere ist.

 

Selbst wenn es in Ausnahmefällen dem Unternehmer nicht anders möglich ist, als verspätet zu entlohnen, muss dies rechtzeitig kommuniziert werden und gegebenenfalls ein Zuckerl als „Wiedergutmachung“ angeboten werden.

 

Kontrollsucht im Zaum halten

Rund um die Uhr Kontrolle scheint das Hobby vieler Chefs zu sein, zumindest was wir gehört haben. Unserer Meinung nach reicht Kontrolle in kleinem Rahmen, wenn man seine Mitarbeiter wirklich einbindet und vielleicht auch Teil des Erfolgs macht. Wer seine Mitarbeiter gut behandelt, der kann auch sicher sein, dass sie gute Arbeit leisten und zwar ohne ständige Kontrolle und Aufsicht. Mitarbeiter fühlen sich wohler, wenn sie sich ihre Arbeit selbst einteilen können und auch selbst entscheiden können wenn sie einmal eine kurze Pause einlegen möchten um danach wieder motivierter zur Tat zu schreiten.

Auch der gelegentliche Blick aufs Handy oder mal ein privates Telefonat tut keinem Chef weh – denn auch wenn der Mitarbeiter in der Arbeit ist, ist er noch Teil seines privaten Umfelds und hat ganz normale Alltagsprobleme, sei es dass er für die Kinder erreichbar sein muss oder was auch immer.

 

 

Fazit

Es kann nicht der Wunsch eines Chefs sein, dass der Mitarbeiter nicht gerne in die Arbeit geht, vom Urlaub am liebsten nie wieder käme und ihn, den Vorgesetzten, persönlich verachtet. Wenn wir mit Vorgesetzten zu sprechen kommen, hören wir, dass ihnen ihre Mitarbeiter am Herzen liegen und es ihnen wichtig ist, sie gut zu behandeln. Schockierend ist dann aber die Tatsache, dass es Mitarbeitern so ergeht wie eben beschrieben! Irgendwas scheint hier nicht zusammen zu passen.

 

Darum, liebe Vorgesetzen, nehmt euch zu Herzen, was Mitarbeiter uns berichtet haben oder noch besser, sprecht mit regelmäßig mit euren Mitarbeitern, und zwar auf Augenhöhe, zeigt ihnen, dass es euch wirklich interessiert wie es ihnen geht, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben und gebt ihnen das Gefühl, dass sie auch wirklich offen sprechen können, selbst wenn es um Kritik an eurer Person geht. Diese Zeit ist richtig investiert, denn damit verringert ihr die Fluktuation und erhöht den Zufriedenheitsfaktur = die Leistung eurer Mitarbeiter.

 

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Kommentar von Database hackers | 2017-10-08

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