Yvonne Hacker & Regina Gregory

20.3.2013 von Regina Gregory & Yvonne Hacker (Kommentare: 0)

Null Bock auf den Job!! Sind wir deshalb Faulpelze??

bildrechte by kleiner-fisch.at

 

Die Zahlen sprechen eine ganz eindeutige Sprache (Gallup Studie): 

 

87% aller Arbeitnehmer gehen ungern in die Arbeit! (Bspl. Deutschland)

66% haben nur  geringe Verbundenheit und

21% ist das eigene Unternehmen sogar völlig egal!

Nur 13% haben eine hohe emotionale Bindung an den Arbeitgeber

 

Woran mag das liegen? (Österreichische Jobwechselstudie 2012)

 

60% aller Arbeitnehmer kommen mit dem Lohn kaum oder gar nicht aus

55% sind grundsätzlich mit Ihrer Bezahlung nicht zufrieden (Gallup Studie Österreich)

56% finden, dass man heute MEHR leisten muss als früher!

69% geben an, dass sie unter Druck stehen, immer produktiver zu werden

69% sagen, dass kaum etwas gegen Mobbing getan wird, wenn es im Unternehmen vorkommt.

 

Kann man uns Arbeitnehmer tatsächlich als „Faulpelz“ oder „Verlierer der Gesellschaft“ abstempeln, wenn wir ungern zur Arbeit gehen oder keine hohe emotionale Bindung als Unternehmen verspüren?

 

Wenn man sich die ganzen Zahlen ansieht, kann man nur ganz klar sagen – natürlich nicht! Da kommt man top motiviert von einer Ausbildung in ein neues Unternehmen, engagiert sich, bringt eigene Ideen ein. Findet unser junge Arbeitnehmer dann aber kein Gehör, oder bekommt er/sie sogar zu hören: „Zum Denken bist du nicht da, sondern zum arbeiten“ dann findet ein innerliches Abstumpfen statt, dass niemand verwundern muss.

 

Dies war sicherlich ein krasses Beispiel, doch leider hören wir immer wieder, dass ungefragt vorgebrachte Ideen unerwünscht sind. 34% der Österreicher geben an, dass ihre Beurteilung nichts mit Ihren Leistungen zu tun hat, 32% sagen, dass es keine offene Kommunikation in Ihrem Unternehmen gibt! 27 % fühlen sich nicht wertgeschätzt? Hier sind wir noch nicht einmal beim Thema Gehalt angekommen!

 

Unternehmen wünschen sich motivierte Mitarbeiter, kümmern sich aber nicht um Wertschätzung und finanzielle Anerkennung.

 

Die gute Nachricht für alle, die innerlich bereits gekündigt haben oder aus Angst vor dem Neuen, lieber in einem wenig zufriedenstellenden Job bleiben:  Dafür dass es auch anders geht, gibt es aber erfreulicherweise immer mehr Beispiele! Eines davon werden wir euch beim nächsten Mal vorstellen. Dort reden wir über Wertschätzung in Form von wahrer Förderung, gelebter Menschlichkeit und Anerkennung in Form von Wunschgehältern!

 

Wichtig ist: Bevor Sie im schlechten Job/im momentanen Unternehmen weiterhin die Motivation verlieren, wechseln Sie den Job und somit auch auf die Gewinnerseite.

 

 

 

 

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