Dr. Bernhard Kleemann

04.4.2016 von Dr. Bernhard Kleemann (Kommentare: 0)

Mit plus 50 mitten in der Arbeitswelt - Fragen zum Selbstbild

Ein wichtiges Thema der letzten Sitzung Plattform +50 war die Fragestellung, was und welche Bedingungen/ Rahmenbedingungen motivieren die Generation +50 im Unternehmen  zu arbeiten, weiter zu arbeiten, bis zur Pension dort zu arbeiten?

 

Ursprung dieser Frage ist das Selbstbild dieses immer größer werdenden Bevölkerungsanteiles –

 

  • wie sehen sich 50-Jährige in ihren Fähigkeiten, in ihrer Leistungsbereitschaft und –fähigkeit. Welche Umstände braucht diese Altersgruppe, um gerne wochentäglich in die Arbeit zu fahren?

  • Wie verhalten sich 50-Jährige, wenn sie nicht mehr zufrieden sind – verlassen sie die Arbeit, beenden sie den Vertrag, kündigen sie innerlich, machen sie Dienst nach Vorschrift, geben sie sich angepasst?

  • Was brauchen wir als 50+, um uns beim Täglich Arbeiten wohl zu fühlen? Sind das Themen wie das Bio- und atmosphärische Raumklima, die Helligkeit von Räumen, gemeinsamer Arbeitsraum mit KollegInnen, Verhalten gegenüber Vorgesetzten und reziprok Auswirkungen deren Führungsverhalten den MitarbeiterInnen gegenüber.

  • Wie soll das/ unser Täglich Arbeiten aussehen – anders, besser als vorher? Woran kann das ein Dritter feststellen?

  • Was motiviert uns täglich aufzustehen, in die Arbeit zu fahren, unsere Arbeit verantwortungsvoll auszuführen?

  • Wie wichtig sind uns altersgerechte Bezahlung, Gesundheit, Alters-Teilzeit-Lösungen, Altersvorsorge etc.?

  • Was heißt altersgerechte Bezahlung eigentlich genau? Sowie jetzt nach den Kollektivverträgen wird langjährige Erfahrung am besten eingestuft, oder kann das auch weniger als KV heißen – ist das überhaupt zulässig? Oder wird weniger Lohn-/Erhöhung durch Freizeit bzw. mehr Freizeit-Option abgegolten?

  • Wie wichtig ist generell das Thema Gesundheit? Gibt es diesbezügliche Angebote des Arbeitgebers? Wie sehr achtet der Arbeitgeber in der Wahrnehmung der Mitarbeiter auf die physische und psychische Gesundheit? Ändert er Abläufe, informiert er, bietet er Beratung bzw. Dienstleistungen themenbezogen an?

  • Wünschen 50-jährige ArbeitnehmerInnen zeitweise Teilzeit-Lösungen sowie ähnlich nach längerem Krankenstand? Wie wichtig sind Alters-Teilzeit-Lösungen?

  • Gibt es in Unternehmen eine betriebsbezogene Altersvorsorge? Ist das ein lebenswichtiger Wunsch der Altersgruppe?

  • Wie notwendig und wichtig ist für uns, eine klare offene auf Partnerschaft beruhende, wertschätzende, empathische Kommunikation zwischen Führungskraft und MitarbeiterInnen?

Wenn Sie zusätzliche Fragen haben, kommentieren Sie bitte diesen Beitrag oder schreiben mir an bernhard.kleemann@trendwerk.at – herzlichen Dank!

 

Wenn Sie Anregungen, Erfahrungen, ergänzende Fragen und Ideen dazu haben, schreiben Sie mir Ihre MEINUNG – herzlichen Dank für Ihre Mühe und Mitarbeit!

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