Brian Matthews Bsc (Hons) Psych

09.12.2013 von Brian Matthews Bsc (Hons) Psych (Kommentare: 1)

Erfolgreiche, für alle Beteiligten/Team-Mitglieder eine mindestens zufriedenstellende Zusammenarbeit

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Was verstehen Sie unter Team-Work? Wie haben Sie bislang Zusammenarbeit mit KollegInnen erlebt? Wie war so das tägliche Erleben von Zusammen Arbeiten und Zusammenarbeit? Haben Sie positive oder negative Erinnerungen? Was ist für Sie absolut wichtig, was ist wesentlich für Sie bei gutem Team-Work? Gibt es für Sie Unterschiede in der Zusammenarbeit, abhängig von der Branche?

 

www.Wikipedia.de definiert Zusammenarbeit wie folgt – das Wort Zusammenarbeit, eine Substantivbildung aus dem Adverb zusammen und dem Begriff Arbeit, bezeichnet ein bewusstes Zusammenwirken bei der Verrichtung einer Tätigkeit zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels. Es handelt sich somit um eine aktive Form der Kooperation, bei der Arbeitsanstrengungen der Beteiligten vonnöten sind.

 

Eine ähnliche Definition führt wikipedia.de für Kooperation an – Kooperation (lat. cooperatio „Zusammenwirkung“, „Mitwirkung“) ist das zweckgerichtete Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Lebewesen, Personen oder Systeme, in Arbeitsteilung, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

 

Ich will auch den Unterschied machen zwischen zusammen Arbeiten und Zusammenarbeit. Zusammen Arbeiten heißt einen Raum oder Räume miteinander teilen, ohne direkt ein gemeinsames Ziel zu verfolgen – zB bei Bürogemeinschaften. In diesem Fall werden nur die Nutzung und die Kosten der Räumlichkeiten geregelt, eine darüber hinausgehende etwaige Zusammenarbeit entsteht aus dem Zufall, aus dem Zusammensitzen und gemeinsam Essen, Kaffee trinken.

 

Zusammenarbeit heißt für mich, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und sich bei Bedarf, bei Fragen gegenseitig zu helfen und zu unterstützen – die Dienstälteren die Dienstjüngeren, die Jüngeren mit eventuell mehr Kraft die Älteren etc. Aber wie schaut das im Alltag aus? Wie zeigt sich das? Woran stellen externe BesucherInnen ein Klima der guten Zusammenarbeit fest?

 

In der Art, wie und in welchem Ton KollegInnen sich im Alltag begegnen – sich herzlich grüßen, ein Kompliment geben, bei Fragen von KollegInnen offen sein, aber auch Prioritäten setzen können, helfen, auch physisch wenn etwas zu heben, zu tragen etc. ist. Wenn ein/e Kolleg/In/e schnell Unterstützung braucht, heißt das aus meiner Erfahrung, diese/n nicht sehr lange warten zu lassen, sondern ihr/ihn umgehend über die zeitlichen Ressourcen zu informieren und ihr/ihm auch wirklich zu helfen. Gute Zusammenarbeit bedeutet auch, sich immer wieder kurz Zeit zu nehmen, sich mit KollegInnen über Fachliches bzw. auch Persönliches auszutauschen – sei es persönlich, per Mail oder auch telefonisch.

 

Wichtig scheint mir auch, die Höflichkeit zu beachten – Begrüßung, Fragen ob er/sie kurz Zeit hat, wenn nicht wann geht es dann am besten? Ihr/Ihm mitzuteilen, worum es geht, sich auch für umgehende Antworten bzw. Erledigungen zu bedanken – in der Regel lieber ein höfliches, nettes Wort zu viel als gar keines!

 

Wenn Sie die Geburtstage Ihrer direkt in Ihrem Umfeld arbeitenden KollegInnen wissen bzw. herausbekommen, dann ist dies aus meiner Erfahrung, ein weiterer guter Baustein für eine gute zufriedenstellende Zusammenarbeit, denn jede/r freut sich, wenn an ihren/seinen Geburtstag gedacht wird. Sie entscheiden, wie Sie den Geburtstag feiern, mit einfachen herzlichen Worten, mit einem Geschenk, mit dem Ausrichten einer kleinen Feier.

 

Ich beschreibe dies als feel good management – denn Sie tragen durch viele kleine Gesten dazu bei, dass viele gerne zusammenarbeiten und Sie tragen nachhaltig dazu bei, dass Ihr Fremd-Bild, das Bild das andere von Ihnen haben, sehr positiv besetzt ist.

 

Ein echtes kleines Lächeln kann viel für einen ganzen Büro-Alltag bewirken! Schenken Sie öfters Ihren KollegInnen, ein echtes, ehrliches und ernstgemeintes Lächeln – die KollegInnen werden es Ihnen danken!!! Viel Freude beim Lächeln und viel Freude bei der durch Lächeln gestärkten Zusammenarbeit!!!

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Kommentar von Markus Baldauf | 2014-01-04

Interessante und einfach. Manager sollten Verhaltensflexibilität haben, so dass sie ihre Mitarbeiter für eine bessere Produktivität zu fördern.
Dank
Markus Baldauf
mbmc.at/headhunter.html